Vor einigen Jahren gründeten Jörg-Walter Tietz (Schlagzeug) und Bernd Lehnert (Bass) in Berlin die Gruppe 'Dezibel',
nachdem sich die Bands 'United Action' und 'Stez', in der beide vorerst im selben Proberaum musizierten, aufgelöst
hatten. Bald gesellten sich andere Musiker, wie Gitarrist, Keyboarder und ein weiterer Schlagzeuger - da Jörg zusätzlich
den Lead-Gesang übernahm - dazu und erste Erfolge im 'Quartier Latin' und im 'Jazz-Keller' (später: 'Eierschale)
wurden gefeiert.
Es folgten einige Musikerwechsel bis sich schließlich der Rest der bis heute bestehenden Formation in folgender
Reihenfolge zusammenfand:
Michael Neuhold (Keyboards), Frank Schulenberg ( Gitarre/Backing Vocals), Gerd Marschall (Gitarre)
Durch stetiges Üben und erfolgreiche Gigs, wie z.B. im 'Noteingang', in der 'Museumskneipe Kreuzberg', im 'Flöz',
in der 'Goldenen Krone' in Darmstadt, im 'Ulcus' in Lüneburg und im 'Blue Moon' in Paris wuchs zwischen den
Musikern eine enge Freundschaft heran, die man heute bereits als 'familiär' bezeichnen kann.
Fragt man nach der Stilrichtung der Band 'Dezibel', so könnte man diese kurz als 'melodischen Rock-Pop' bezeichnen.
Eine konkretere Bezeichnung ist insofern schwierig, als daß sich die Musik nicht einfach in eine Schublade stecken läßt.
Durch den unterschiedlichen Musikgeschmack der einzelnen Bandmitglieder (Blues, Rock, Folkrock, Funk, Punk)
und den Möglichkeiten jedes einzelnen Musikers, sich je nach Geschmack musikalisch zu entfalten, ergibt sich dieser
eben eigene Stil. Mal schnell-kräftig-rockend, dann wieder ruhig-sanft-verträumt, verzaubert Dezibel seit Jahren das
Publikum auch auf 'Open-Airs', wie dem 'Ku-Damm-Festival', dem 'Mariendorfer Kulturlustgarten' oder dem
'Reichststraßenfest'.
Mit ihren zu etwa 80% deutschen Texten geben sie den Zuhörern die Möglichkeit zu verstehen, zu fühlen und
nachzudenken und sich trotz alledem in den Melodien und Rhythmen durch Tanz oder Entspannung zu verlieren.
 
Und wer jetzt neugierig geworden ist, dem sei gesagt, daß er den nächsten Auftritt nicht versäumen sollte oder in unsere
CD reinhören kann.

Die Band-Mitglieder


Bassmann Berni

 

    In den frühen 70iger Jahren spielte Berni als damaliger Gitarrist bei der Berliner Rockband "United Action". Hier gab es die heißesten Cover-Versionen der Rolling Stones und von John Mayall. Als eine Tour durch Bayerische Discos gebucht wurde, stieg unerwartet der damalige Bassmann aus. Berni wechselte kurz entschlossen von sechs auf vier Saiten und ist seit dieser Zeit von den tiefen Tönen fasziniert. Mitte der 70 iger Jahre lernte Berni den Schlagzeuger Jörg kennen, mit dem er kurz darauf die Rockband mit dem hübschen Namen "Dezibel" gründete. Der gute alte Kumpel Jörg und der Name der Band "Dezibel" sind gleich geblieben, aber die Musik hat sich weiterentwickelt. Seit über 10 Jahren ist "Dezibel" das was es jetzt ist: Musik machen - mit lieben Leuten - die Spaß macht.          


Schlagzeuger Jörg

 

  Auf einem Rummel, auf den Jörg durch einen Freund gezerrt wurde, hörte er damals das erste Mal 'Little Richard' und war so fasziniert, dass er ihn von diesem Zeitpunkt an bei jeder Gelegenheit durch Singen seiner Lieder kopierte. Etwas später fing er an, in einer 'Skiffel-Group' das Waschbrett zu betätigen und bemerkte schnell Spaß und Talent an rhythmischen Instrumenten. Diese Gruppe löste sich jedoch bald auf und es bildete sich die Band 'The Guards' in der Jörg nun, stolz einer Band anzugehören, auf Töpfen und Eimern 'das Schlagzeug' spielte, bevor er sich von mühselig ersparten 375,--DM sein erstes richtiges 'RKB-Schlagzeug' zulegte Von nun an war das Spielen des Schlagzeuges für Jörg nicht mehr wegzudenken. Nach einigen Auftritten der 'Guards', die damals einen großen Erfolg verzeichnen konnten, wechselten die Musiker in andere Bands oder hörten ganz auf. Aufhören war für Jörg kein Thema. Über Bands wie 'Kurfürsten', 'Stez' und 'United Action' führte seine musikalische Laufbahn direkt zur von ihm bis heute treu gebliebenen und - für ihn ganz klar - ihr immer treu bleibenden Band   'Dezibel'        


Gitarrist Gerd

 

  Im zarten Alter von 13 Jahren entdeckte Gerd, dass man einem Zupfinstrument gar seltsame Töne zu entlocken vermag. Ein liebensälterer Herr wies ihn in die musikalische Kultur der klassischen Gitarre ein. Abgelenkt von neueren Klängen aus der Ära der Rock- und Popmusik mußte nun eine elektrische Gitarre, eine Yamaha SG2000, her. Nun fehlte nur noch die passende Band, um dem aufkeimenden Rockfeeling musikalisch zum Durchbruch zu verhelfen. Nach einigen Irrungen und Wirrungen trieb ihn Anfang der 90ziger das musikalische Schicksal zu den Jüngern von Dezibel, die ihn in ihre verschworene Gemeinschaft aufnahmen, wo er bis heute mit seinem 'Gezupfe' den Part des Gitarristen ausfüllt. Dem geneigten Internetleser sei empfohlen, den eigenen Esprit der staunenden Welt mit neuen Klängen und ideen nahezubringen.        


Gitarrist Eff

 

  Die ersten musikalischen Gehversuche unternahm Frank im Alter von 9 Jahren durch Akkordion-Unterricht. Aus der musikalischen Verwandschaft wurden die 'Cousin-Singers' gegründet, die weit über NRW hinaus die Menschheit mit Folkmusik Hits beglückte. Folk allein macht nicht glücklich, doch die Götter gaben ihm 6 Saiten in die Hand und damit den Rock'n'Roll. Als Gitarrist, Bassist und Keyborder tobt Frank sich in diversen semi-professionellen Formationen im heimischen Ruhrpott aus. 1983 zog ihn die FU und die alternativen Lebensformen in SO36 nach Berlin, wo er kurze Zeit später auf Dezibel traf und gemeinsam durch Berlin rockte. Anfang der 90iger traf ihn der Blues und er sammelte mit einer anderen Band Erfahrungen auf vielen Gigs in den neuen Bundesländern. Aber alte Liebe rostet nicht, und nun ist er wieder dabei als Gitarrist bei Dezibel.   Keep on rocking!        


Keyboarder Micha

 

  Vor langer,langer Zeit bekam Micha ein schönes altes Klavier, auf dem er mit Hilfe eines Klavierlehrers die klassischen Meister lieben lernte. Um sich von den theoretischen Zwängen lösen zu können, entdeckte er zwangsläufig die wohltuende musikalische Ausdrucksform des Blues. Autodidaktisch begab er sich in eine zweite musikalische Welt, der Gitarre, mit der er seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. 1978 wurde Micha von der Band Dezibel berufen, sich um die Tasteninstrumente zu kümmern und wenn nötig auch um die häufig fehlende akustische Gitarre. Im Vordergrund stand der Einsatz von elektronischen Instrumenten und deren effektiven klanglichen Möglichkeiten. In den Jahren wechselnder musikalischer Rollen ist M durch das Bemühen, in den Songs eine klangliche, musikalische Einheit zu bilden, von der Band angenommen und damit fester Bestandteil von Dezibel geworden.